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Solaranlage und Ladestation

Mit einer PV-Anlage lässt sich viel Geld sparen und sogar Geld verdienen.

Elektromobilität und Solarstrom aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlage) sind eine ideale Kombination. Wenn Sie Ihre Ladestation mit Solarstrom betreiben, sparen Sie eine Menge Geld. Das schont zudem die Umwelt und Sie entlasten die Stromnetze. Und durch den Verkauf von überschüssigem Strom könnten Sie zusätzliche Einnahmen generieren. Erfahren Sie hier, wie Solaranlage und Ladestation zusammenarbeiten und worauf Sie achten müssen.

4 Vorteile von Strom aus der PV-Anlage

Die Vorteile des Ladens von Elektrofahrzeugen mit eigenerzeugtem Solarstrom über eine Ladestation sind vielfältig und überzeugend:

  1. Mit eigenerzeugtem Solarstrom betreiben Sie Ihre Elektroautos maximal umweltschonend.
  2. Mit einer eigenen PV-Anlage werden Sie unabhängiger von Ihrem Stromanbieter und schwankenden Stromtarifen.
  3. Eine Solaranlage steigert den Wert Ihrer Immobilie und macht diese zukunftssicher.
  4. Wenn Sie Elektroautos über die Ladestation mit eigenem Solarstrom laden, sparen Sie Stromkosten. Außerdem können Sie mit Solarstrom auch Geld verdienen. Daher lohnt sich der Kauf einer Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Ladestation für Elektroautos umso mehr.

Preisvergleich: Mit welchem Strom fährt Ihr E-Auto am günstigsten?

So viel vorweg: Solarstrom erhält man ungefähr für ein Drittel der Kosten, die man für Netzstrom aufbringen muss.

Im Detail: Die Gestehungskosten für Solarstrom betrugen 2021 bei Kleinanlagen (unter 30 Wp) im Durchschnitt ca. zwischen 5,81 und 8,14 Cent/kWh im Süden Deutschlands und zwischen 7,96 Cent und 11,01 Cent/kWh im Norden der Republik. Weitere Informationen finden Sie in der kompletten Studie zu Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien 2021 des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiegewinnung ISE.

Die Kosten für Netzstrom lagen Anfang August 2022 laut der Website stromauskunft.de bei ungefähr ca. 39 Cent/kWh.
Wenn man nur die Kosten für die Kilowattstunde Strom vergleicht, ist das Laden von Elektroautos mit Solarstrom somit erheblich günstiger als mit Netzstrom.

Kosten und Fördermöglichkeiten von Photovoltaikanlagen

Anschaffungskosten Solaranlagen und Ladestationen

Die Anschaffungskosten von PV-Anlagen schwanken stark und lassen sich in diesem Rahmen nicht eindeutig beziffern. Aber grob kann man sagen, dass eine 10 kWp-Anlage zwischen 600 Euro und 1800 Euro pro kWp kostet, abhängig davon, wieviel Sie in Eigenleistung bringen.

PV-Anlagen werden aktuell nur über die Einspeisevergütung gefördert. Diese liegt bei 0,06 Euro je nach Anlage. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.

Auch die Preise für Ladesäulen sind sehr unterschiedlich. Allerdings können Sie sich in unserem Artikel Kosten für Ladesäule und Wallboxen dazu einen guten Überblick verschaffen.

Amortisation

Der Kauf einer Photovoltaikanlage lohnt sich dann, wenn diese die Kosten in absehbarer Zeit wieder einholt. Dabei sind die Anschaffungskosten den jährlichen Einnahmen gegenüberzustellen. Diese setzen sich aus der Addition der Stromkosteneinsparung und dem monatlichen Ertrag durch Stromverkauf zusammen.

Eigenverbrauch oder einspeisen? So holen Sie das meiste aus Ihrem Solarstrom heraus

Da die Stromkosten pro kWh für den Strombezug deutlich über den Einnahmen liegen, die Sie für den eingespeisten Solarstrom erhalten, sollten Sie Ihren Eigenverbrauchsanteil so weit wie möglich steigern. Durch eine Verschiebung von elektrischen Verbrauchern in Zeiten mit hohem Solarertrag können Sie die PV-Anlage so bestmöglich ausnutzen. Und zwar zum Laden von Elektroautos. Nutzen Sie also Ihre Solaranlage in Verbindung mit der Ladestation.

E-Autos mit Solarstrom laden

Das Elektroauto bietet die beste Möglichkeit, PV Strom selbst zu nutzen. Es hat einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch und das Laden ist mit einer intelligenten Ladelösung, die das Zeitfenster und die Leistung des Ladevorgangs an den aktuellen Solarertrag anpasst, optimal regelbar: Bei hoher Sonneneinstrahlung wird der überschüssige Strom über die Wallbox geladen, bei bewölktem Himmel hingegen wird der Ladevorgang unterbrochen. Dabei ist die Voraussetzung natürlich, dass die gewählte Ladestation mit eigenerzeugtem Strom aus der PV-Anlage laden kann.

Eine Ladestation mit integriertem Lastmanagement wählen

Was bringt das Lastmanagement?

Wie wir gezeigt haben, ist es sinnvoll, den eigenproduzierten Solarstrom selbst zu nutzen. Hierfür benötigen Sie eine intelligente Ladelösung, welche eine PV-Optimierung des Ladevorgangs beherrscht. Sollten Sie mehrere Autos gleichzeitig laden wollen, ist außerdem ein Lastmanagementsystem sehr sinnvoll:

Das Lastmanagement gleicht die verfügbare Ladeleistung dem Stromverbrauch anderer Fahrzeuge oder anderer Verbraucher am Hausanschluss an. So steht zu bestimmten Zeiten (bspw. nachts) mehr Ladestrom zur Verfügung, der dann auf die Fahrzeuge verteilt werden kann. Wenn andererseits viel Strom verbraucht wird, wird die Ladeleistung entsprechend reduziert. Erfahren Sie in unserem Glossar mehr zum Thema Lastmanagement.

Und worauf Sie sonst noch bei der Wahl Ihrer Ladesäule achten sollten, haben wir in unserem Blogbeitrag Ladesäulenvergleich – 8 Punkte auf die Sie achten sollten zusammengestellt.

FAZIT

Wer sein Elektroauto mit Solarstrom aus der eigenen PV-Anlage lädt, gewinnt auf vielen Ebenen. Voraussetzung für Verbindung von Solaranlage und Ladestation, sind die notwendigen technischen Fähigkeiten Letztgenannter.

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