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Ladesäulen für Flotten

Foto von großem viereckigen Bürogebäude umgeben von vielen Parkplätzen auf denen zum Teil Elektrofahrzeuge stehen.
Flotten jeglicher Größe einfach laden mit LADE Bild: David von Diemar / Unsplash

Der Fuhrpark Ihres Unternehmens soll auf elektrische Fahrzeuge umgestellt werden oder wurde bereits umgestellt? Dann benötigen Sie Ladesäulen für Flotten. Von der Planung bis zur Umsetzung – unser Leitfaden führt Sie sicher ans Ziel. Hier erfahren Sie:  

  • Welche Vorteile eine E-Flotte bietet.  
  • Wie Sie ein Ladekonzept erstellen.   
  • Alles über den Aufbau der Ladeinfrastruktur. 
  • Wissenswertes zur Installation.  
  • Alles zu den Themen Betrieb und Wartung.   

Die Flotte der Zukunft fährt elektrisch

Die Anforderungen an moderne Flotten haben sich verändert: Unternehmen und Kommunen interessieren sich vermehrt für Umweltschutz und Klimaschutz. Dabei ist der deutlich verringerte CO2-Ausstoß längst nicht der einzige Vorteil der E-Mobilität: Darüber hinaus können Unternehmen mit Flotten und Firmenfahrzeugen spürbar Kosten senken. 7 Vorteile einer E-Flotte auf einen Blick:  

  1. Mit den richtigen Ladesäulen für Flotten sorgen digitale Vernetzung und die Automation von Prozessen im Flottenmanagement für mehr Effizienz.  
  2. Als Betreiber eines elektrischen Fuhrparkes können Sie am THG Quotenhandel teilnehmen. So generieren Sie attraktive Zusatzerlöse. Alle Informationen dazu lesen Sie in unserem Beitrag. 
  3. Mit Photovoltaik erzeugter Strom kann für das Laden der E-Flotte genutzt werden. Das kann Betriebskosten senken. Lesen Sie dazu hier mehr.  
  4. Steuerliche Vorteile für privat genutzte Elektrofahrzeuge, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 1. Dezember 2021 angeschafft wurden: Der zu versteuernde geldwerte Vorteil wurde von 1% des Listenpreises auf 0,25% gesenkt. 
  5. Mit dem Angebot von Ladepunkten werden Sie den Ansprüchen von Kunden, Angestellten und Gästen gerecht.   
  6. Tankfahrten fallen weg. Das setzt Zeitressourcen frei. 
  7. Vorteile für Ihr Image als klimabewusstes Unternehmen. 

Besonderer Vorteil: THG-Quotenhandel

Für Betreiber von elektrischen Fuhrparks wird der THG-Quotenhandel per Gesetz ab 2022 geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier: THG-Quotenhandel.

Neben der neuen BMVI Förderung für gewerbliche Ladestationen, können Sie als Betreiber einer Elektroflotte damit lukrative Zusatzerlöse generieren.

 Das sind die wichtigsten Informationen auf einen Blick:  

  •  Sie verkaufen die durch Ihre Elektro-Flotte eingesparten Emissionen über eine Internet-Vermittlerplattform an ein quotenpflichtiges Unternehmen. Den genauen Ablauf können Sie hier nachlesen: Kosten für Ladesäulen und Wallboxen 
  • Der Händler zahlt Ihnen pro Elektrofahrzeug den Erlös aus dem THG-Quotenhandel abzüglich der Provision aus.  
  • Die ausgezahlten Beträge unterscheiden sich dabei je nach Anbieter. Oft gibt es bis zu 250  Euro pro Elektro-PKW und ca. 1500 Euro  pro E-Transporter.   
  • Der THG-Quotenhandel wird voraussichtlich bis 2030 bestehen bleiben. Da die THG-Quote jährlich erhöht wird, bleibt die Teilnahme für Flottenbetreiber auf lange Sicht interessant.  

Überzeugt? Dann beginnen Sie zuerst mit der Erstellung des Ladekonzeptes. Wenn Sie sich von Anfang an für eine Systemlösung entscheiden, nimmt diese Ihnen bereits dabei Arbeit ab. 

1. Erstellen Sie ein Ladekonzept

In einem Ladekonzept analysieren Sie die Ist-Situation und den Bedarf. Im Detail:

Analyse der E-Auto Flotte

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick zu folgenden Fragen: Wie viele Elektroautos sind aktuell im Einsatz und welche Veränderungen sind absehbar? Wie viele Fahrzeuge müssen gleichzeitig wieviel laden können? Notieren Sie: Ladezeiten, Akkuleistungen und Reichweiten.  

Tipp: Nutzen Sie die Standzeiten der Fahrzeuge, um sie in normaler Ladegeschwindigkeit zu laden. Damit sparen Sie Geld, da AC-Laden (Normalladen) wesentlich kostengünstiger ist als DC-Laden (Schnellladen). In unserem Blogbeitrag Die Vorteile einer AC Ladesäule haben wir alle Vorteile für Sie zusammengetragen. 

Das LADEcockpit und die LADEapp managen alle Ladevorgänge Ihrer Flotte effizient und kostensparend. 

Definition Nutzergruppe(n)

Legen Sie fest, wer Zugang zu den Ladepunkten erhalten soll. Entscheiden Sie sich daher für eine Ladelösung, die verschiedene Möglichkeiten der Authentifizierung und Schnittstellen für Abrechnungssysteme bietet. Auch sollten Sie Ihren Besuchern Ladestrom beispielsweise über Pin-Codes, RFID-Karten oder QR-Codes bereitstellen können.  

Tipp: Wenn Sie nur Pool- und Dienstfahrzeuge laden, nutzen Sie die Ladeinfrastruktur privat. Aber wenn Sie die Ladeinfrastruktur beispielsweise auch Mitarbeitern und Kunden kostenpflichtig zugänglich machen möchten, müssen die Ladesäulen die Vorgaben des Mess- und Eichrechts erfüllen. Dabei wird die genutzte Menge Strom korrekt erfasst und die Nutzerdaten sicher und datenschutzkonform verarbeitet. Hierfür muss, im Sinne der Preisangabenverordnung (PAngV), die Angabe und Abrechnung von Strom an Ladesäulen in Kilowattstunden (kWh) erfasst werden. 

LADEsäulen und LADEboxen sind von Werk aus eichrechtskonform und bieten über die LADEcloud verschiedene Möglichkeiten der Authentifizierung Abrechnung.

Standortplanung

Standzeiten sind Ladezeiten. Demnach erfolgt die Installation der Ladesäulen und Wallboxen für Flotten sinnvollerweise auf Parkplätzen und in Tiefgaragen. Achten Sie dabei auf Sichtbarkeit und Zugänglichkeit. Und checken Sie die Entfernung zum Netzanschluss. Denn je näher die Ladeplätze am Netzanschluss sind, desto günstiger ist die Installation, weil weniger Kabel benötigt wird. 

Tipp: Sie können die Ladepunkte bei Ihren Angestellten zu Hause installieren lassen. Dort kann das Auto bequem über Nacht geladen werden und Ihre Mitarbeiter machen sich am folgenden Tag mit vollem Akku auf den Weg zur Arbeit. 

Netzanschluss

Der Elektrofachbetrieb, der die Installation der Ladesäulen für Flotten durchführen wird, wird im Vorfeld den Netzanschluss prüfen. So stellen Sie fest, ob die Kapazität des Anschlusses für die geplante Ladeleistung ausreichend ist. . Sicher gehen Sie mit einem in der Ladelösung integrierten Lasstmanagement. Ohne ein solches ist eine Aufrüstung des Netzanschlusses in den meisten Fällen unabdingbar und mit hohen Kosten verbunden.  

Lesen Sie in unserem Glossar mehr zum Thema Lastmanagement. 

Das smarte Lastmanagement von LADE heißt zero Gap.

Information und Zusammenarbeit

Klären Sie frühzeitig, wer über Ihr Vorhaben informiert werden muss beziehungsweise mit wem Sie sich abstimmen müssen. Davon können gegebenenfalls Vermieter oder Netzbetreiber betroffen sein. Weitere Beteiligte sind unter Umständen: neben dem Flottenmanagement das Facility Management, die Einkaufsabteilung, das Controlling. 

Machen Sie den Check:

Planung der Ladepunkte

Sie haben sich für die Anzahl der Ladepunkte entschieden. Achten Sie beim Kauf der Ladeinfrastruktur auf die Skalierbarkeit, wenn Sie mehr als einen Ladepunkt benötigen. Und denken Sie auch weit in die Zukunft, denn in 10 bis 15 Jahren werden wir eine nahezu vollständige Elektrifizierung der PKW-Flotte erreichen. Machen Sie den Check:

Analyse E-Auto Flotte 
Anzahl E-Autos Ist 
– Zukünftige Entwicklung Fahrzeugbestand 
– wieviele Autos müssen gleichzeitig geladen werden? 
Definition der Nutzergruppen 
 Wer soll Zugang haben?  
Authentifizierung über:
– Schnittstellen für Abrechnungssysteme 
– PIN Codes 
– RFID Karten 
– QR-Codes 
Standortplanung
– Zugänglichkeit 
– Sichtbarkeit 
– Entfernung zum Netzanschluß 
– Kapazität ausreichend?
– Lastmanagement! 
Information und Zusammenarbeit 
Beteiligte ermitteln 

2. Aufbau der Ladeinfrastruktur

Die Vorbereitungen sind erledigt, die Elektromobilität zieht in Ihr Unternehmen ein. Mit der Wahl der richtigen Ladesäulen für Flotten vollziehen Sie einen weiteren wichtigen Schritt. Wie Sie das passende Produkt finden, lesen Sie in unserem Blogbeitrag 8 Punkte auf die Sie beim Ladesäulen-Vergleich achten sollten. 

Außerdem finden Sie im Blog wichtige Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten: Förderung für Ladesäulen und Wallboxen. 

Ladeleistung: AC, DC oder HPC?

Beim Thema Ladeleistung muss grundsätzlich zwischen Normalladestationen (AC) und Schnellladestationen (DC) unterschieden werden. An einer AC-Ladestation laden Sie Wechselstrom mit einer Leistung von bis zu 22 kW (theoretische Ladegeschwindigkeit: 122 km Reichweite pro Ladestunde). Dagegen funktionieren DC-Ladestationen mit Gleichstrom und sie können höhere Ladeleistungen erzielen. Sogenannte High Power Charger (HPC) laden bis zu 350 kW (theoretische Ladegeschwindigkeit: 1944 km Reichweite pro Ladestunde). Ähnlich hohe Leistung kann der Supercharger von Tesla bereitstellen, dieser ist derzeit aber Tesla-Fahrern vorbehalten. Für Flotten sind AC-Stationen in den meisten Fällen aus folgenden Gründen die sinnvollste Lösung:. 

  • Schnellladen kostet viel und schadet dem Akku: Die höchste Lebensdauer der Traktionsbatterie erreicht man, wenn der Ladezustand zwischen 20% und 80% gehalten wird und man dabei Schnellladen nur so selten wie möglich verwendet. 
  • PV-Strom besser verwerten: Wenn Sie den Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage nutzen möchten, kommt vor allem eine AC-Station in Frage. Denn beim Schnellladen wird in kurzer Zeit die höchste Ladeleistung des Ladepunktes abgerufen. Und diese Ladeleistung kann selbst von großen PV-Anlagen nicht abgedeckt werden, so dass Sie Strom aus dem Netz beziehen müssen.  
  • AC-Ladestationen sind weitaus günstiger. Bei DC-Ladestationen ist bereits die Ladesäule sehr teuer. Zudem benötigen Schnellladestationen aufgrund ihrer hohen Leistung einen entsprechend dimensionierten Stromanschluss, teilweise sogar ein eigenes Umspannwerk. Auch in der Wartung sind DC-Ladestationen wesentlich teurer und komplizierter als AC-Ladepunkte. Das spiegelt sich in den Ladepreisen wider. Diese sind oft doppelt oder gar dreimal so teuer wie an AC-Ladepunkten.  

Ladesäule oder Wallbox für die Flotte

Ladesäulen stehen meist im öffentlichen oder halb-öffentlichen Bereich. Darum sind sie in der Regel mit sehr robusten Gehäusen ausgestattet. Folglich sind sie wetterfest und besser gegen äußere Einflüsse und auch Vandalismus geschützt. Dagegen werden Wallboxen an der Wand befestigt. Sie sind für den privaten oder halb-öffentlichen Gebrauch geeignet und kommen in der Regel in Tiefgaragen und Parkhäusern zum Einsatz. 

Einbindung einer Photovoltaikanlage

Wenn Sie auf Ihrem Firmengelände selbst Strom erzeugen, dann nutzen Sie diesen zum Laden Ihrer Elektroautos. So sparen Sie Geld und entlasten die Netze. Erfahren Sie mehr zum Thema in unserem Blogbeitrag Solaranlagen und Ladestationen.

Kosten sparen dank Nutzung von Photovoltaik.

Integration ins Firmen-Netzwerk

Prüfen Sie vorab Ihren Internetanschluss: Zwar funktioniert das Laden von Elektroautos grundsätzlich ohne Internet-Verbindung. Aber für Authentifizierung, Abrechnung, Monitoring, Updates und Ferndiagnostik benötigen Sie immer eine Internetverbindung. 

Bitte diesen Block in einen „normalen Block umwandeln“ bevor der Text geändert wird. Ansonsten steht hier nur Blindtext, wie er in einer Info-Box aussehen könnte.

Die Installation

Die Installation von Ladesäulen oder Wallboxen für Flotten muss ein eingetragener Elektrofachbetrieb durchführen. Außerdem meldet dieser die Ladepunkte beim Netzbetreiber an und holt gegebenenfalls die Genehmigung ein. Lesen Sie für alle wichtigen Informationen unseren Blogbeitrag Installation von Ladesäulen mit wertvollen Tipps leicht gemacht.  

Die Installation von LADEprodukten ist in der Regel kostengünstig und einfach – egal, wie viele Ladepunkte Sie planen. Wir arbeiten in ganz Deutschland mit zertifizierten Elektrofachbetrieben zusammen.

Gestaltung der Parkplätze für E-Autos

Nötig könnten sein: Anfahrtsschutz an den Parkflächen, Beschilderungen, Beleuchtung und Bedachung, Kameraüberwachung und Zufahrtsschutz (durch Schranken oder ähnliches). 

3. Betrieb

Die Ladesäulen für die Flotte sind installiert. Jetzt startet der Betrieb. Eventuell haben Sie sich entschieden, Betrieb und Wartung einem externen Dienstleister zu überlassen. Oder Sie haben dieses Aufgabengebiet einem Mitarbeiter übertragen.  

Verwaltung und Monitoring

Sie können Ladevorgänge in Echtzeit überprüfen, statistische Auswertungen ausführen, Fahrzeuge priorisieren und die Ladevorgänge der verschiedenen Fahrzeuge im Vorhinein festlegen. Darüber hinaus haben Sie auch bei den Abrechnungen volle Flexibilität. Dabei denkbare Szenarien: Der Mitarbeiter lädt den Dienstwagen zu Hause, unterwegs auf Dienstreise (per Ladekarte) oder Kunden oder Mitarbeiter laden kostenpflichtig an einem Ihrer Ladepunkte (via App oder QR Code). 

Das LADEcockpit hat für sie rund um die Uhr alles im Blick.

Lastmanagement

Ein modernes Lastmanagement muss die zur Verfügung stehende Ladeleistung optimal verteilen, Lastspitzen verhindern und den Netzanschluss vor Überlastung schützen. 

Mit LADE sind Sie bestens ausgestattet. Das bahnbrechende Lastmanagement ist in jedem LADEpunkt bereits integriert. Es schützt nicht nur vor Überlast, sondern schöpft die verfügbare Leistung auch besonders effizient aus.

Wartung und Störungsdienst

Ladesäulen und Wallboxen werden gemäß DGUV-V3 gewartet.

Die Systemlösung  

Bei der Nutzung von Ladesäulen und Wallboxen in Unternehmen entstehen verschiedene Nutzungsszenarien. Mit dem richtigen Anbieter erhalten Sie eine effiziente Systemlösung, die alle Möglichkeiten abdeckt. Im Detail:  

Eine innovative Hardware wird durch ein umfassendes Software-System für Betrieb, Wartung und Nutzung ergänzt. Beide sind perfekt aufeinander abgestimmt, sämtliche Prozesse werden digital abgebildet und sorgen für ein einfaches Flottenmanagement.   

Das LADEportal stellt Ihnen alle Funktionen und Informationen zu Ihrem Ladepark zentral zur Verfügung. Mit der modularen Cloud-Software organisieren Sie den Betrieb nach Ihrem individuellen Bedarf und hochautomatisiert.

FAZIT:

Elektromobilität ist kein Trend, sondern die große Mobilitätswende – und damit Herausforderung und Chance für die Modernisierung Ihres Fuhrparks. Also machen Sie mit der Umstellung Ihrer Flotte auf Elektromobilität diese zukunftssicher und setzen ein deutlich sichtbares Zeichen für die umweltbewusste Ausrichtung Ihres Unternehmens. 

Achten Sie auf: 

  • komfortablen Betrieb und einfache Wartung.  
  • eine robuste und witterungsbeständige Hardwareleichte Skalierbarkeit.  
  • das richtige Lastmanagement.
  • die Möglichkeit, eine Komplettlösung zu nutzen.  

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