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Hohe Ladestrompreise – was tun? 

Günstig fahren trotz steigender Energiepreise
Günstig fahren trotz steigender Energiepreise Bild: Sven Brandsma / Unsplash

Zu Jahresbeginn erlebten E-Mobilisten an manch öffentlicher Ladesäule eine unangenehme Überraschung: Viele Anbieter haben die Ladestrom Preise zum Jahreswechsel erhöht. Doch warum ist Ladestrom überhaupt teurer als der Strom zu Hause? Und vor allem: Wie kann man Kostenfallen umgehen und günstiger laden?  

Im vergangen Jahr kostete der Strom für Privatkunden zu Hause  im Durchschnitt ca. 33,8 Cent pro Kilowattstunde. Ohne Vertragsbindung zahlten E-Autofahrer in der Mitte des Jahres 2021 für den Ladestrom an Normalladestationen zwischen 35 und 45 Cent/kWh. An den Schnellladesäulen wurden im Durchschnitt 10 Cent mehr pro Kilowattstunde fällig, ein Anbieter verlangte sogar 79 Cent /kWh.

Und es geht weiter: Die Preisspirale für Ladestrom schraubt sich zu Beginn des Jahres 2022 weiter nach oben, mehrere große Anbieter haben die Preise erhöht. Begründet wird das zumeist mit den steigenden Strompreisen in Europa. Ein Lichtblick könnte sein, dass die EEG-Umlage voraussichtlich fallen soll, womit die Strompreise generell wieder sinken könnten. Doch bis dahin muss der kostengeplagte E-Mobilist eigene Wege aus der Preissteigerungsspirale finden.    

Selbst aktiv werden: wechseln

Die Lösung liegt im Wechsel. Weg von der Schnellladesäule, hin zur Normalladestation. Denn das ist günstiger und zudem auch batterieschonender. Doch was ist mit Schnell- und Normalladen überhaupt gemeint?  

AC Laden

Normales oder langsames Laden findet mit Wechselstrom (engl. Alternating Current, kurz AC) an sogenannten AC Ladesäulen statt. Diese liefern häufig zwischen 11 und 22kW. Damit versorgen sie ein Elektroauto bereits innerhalb von einer Stunde mit einer Reichweitenerhöhung von ca. 50-150 km, je nach Fahrzeugtyp und Ladepunkt. An AC Ladesäulen wird der Wechselstrom aus dem Netz über das On-Board-Ladegerät im Elektroauto in Gleichstrom umgewandelt.  

Auch zu Hause laden Sie Ihr Elektroauto mit Wechselstrom, und das ist nach wie vor am günstigsten. Kalkulieren Sie mit unserem Kalkulator die Kosten und den Amortisationszeitpunkt für Ihre eigene Ladesäule oder Wallbox.

DC Laden

Schnellladen meint Laden mit mehr als 50 kW an einer DC Ladestation mit Gleichstrom (engl. Direct Current , DC).  Dabei liegen die maximalen Ladeleistungen aktuell bei 350 kW in der Spitze. Der Gleichrichter zum Umwandeln des Wechselstroms in Gleichstrom ist hier direkt in der Ladestation verbaut und wird mit höherer Leistung gespeist. Deswegen erfolgt das Aufladen des Akkus des Elektroautos schneller und daher rühren auch die höheren Ladestrom Preise.   Schnellladestationen (DC) nutzen Sie mit den sogenannten CHAdeMo- oder CCS-Steckern.

Sparen Sie Geld mit LADE

Die Lösung liegt also in der Veränderung Ihrer Ladegewohnheiten. Wenn Sie weitgehend auf das Schnellladen verzichten und Normalladestationen bevorzugen, sparen Sie Geld – und tatsächlich auch Zeit. Schließlich fallen die Extrafahrten zum Schnelllader weg. Dazu kommen viele weitere Vorteile, die das AC Laden mit sich bringt. Ausführlich können Sie sich dazu in unserem Blog-Beitrag „Die Vorteile einer AC Ladesäule“ informieren.   

Die günstigste Variante ist die eigene Ladesäule oder Wallbox, da Sie von den günstigeren Hausstrom-Tarifen profitieren können. Die aktuellen Fördermöglichkeiten für die Anschaffung finden Sie in unserem Blog-Beitrag „Förderung für Ladesäulen und Wallboxen“. 

Doppelt sparen mit LADE

Wenn Sie eine eigene AC Ladestation anschaffen wollen, wählen Sie LADE, denn damit sparen Sie doppelt:

  • Unsere LADEpunkte gleichen die Ladeleistung mit hoher Effizienz an die Erzeugungsleistung Ihrer PV Anlage an. Also senken Sie Ihre Energiekosten und amortisieren zugleich die Anschaffungskosten der PV-Anlage in kürzerer Zeit.   
  • LADE ist bereit fürs bidirektionale Laden. Damit können Sie in Zukunft Ihr E-Auto als kostenfreien Speicher für günstigen Strom nutzen (Vehicle to Home).  

Erfahren Sie mehr zu dem spannenden Zukunftsthema bidirektionales Laden.

Standzeiten sind Ladezeiten

Die Ausstattung mit öffentlichen Ladepunkten wird besser. Und das ist die Voraussetzung zur Umsetzung des Leitsatzes: Standzeiten sind Ladezeiten. Denn nur eine flächendeckende Versorgung mit öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten ermöglicht es, ein Elektroauto immer dann zu laden, wenn es parkt. Und das tun alle Autos die überwiegende Zeit. Mit einem intuitiv bedienbaren System wie LADE docken Sie vor Verlassen des Parkplatzes ohne Aufwand das Ladekabel an und starten den Ladeprozess. Insbesondere am Arbeitsplatz erfolgt das batterieschonende AC Laden also einfach nebenbei.  

LADEN immer und überall  

AC Laden lohnt sich bereits ab einer Standzeit von 20 Minuten. Und deswegen ist es auch fast überall sinnvoll. Und das Beste daran: An vielen Ladepunkten in Hotels, Restaurants oder Geschäften, können Sie verbilligt, manchmal sogar umsonst laden. Günstigere Ladestrom Preise findet man wohl kaum.  

Tipp: Sie führen ein Hotel, betreiben ein Restaurant oder sind im Handel tätig? Kommen Sie Ihren Kunden entgegen und profitieren Sie selbst auf vielfältige Weise von der Installation von LADEpunkten. Und Insbesondere auch für Unternehmen lohnt sich die Anschaffung einer Ladeinfrastruktur für Flotten und zur Nutzung durch die Mitarbeiter.

Fazit

Die Ladestrompreise an öffentlichen Ladestationen liegen normalerweise über den Kosten für den Haushaltsstrom. Am teuersten laden Sie allerdings an Schnellladestationen. Und zu Jahresbeginn ist der Ladestrom öffentlicher Anbieter generell im Schnitt teurer geworden. Wenn Sie keine eigene Ladestation haben, sollten Sie aus Kostengründen auf das Schnellladen verzichten und, wo immer möglich, langsames Laden bevorzugen. So schonen Sie auch den Akku Ihres Fahrzeuges.  

Am günstigsten laden Sie natürlich zu Hause mit einer eigenen Ladesäule oder Wallbox. LADE bietet Ihnen hierfür die  Komplettlösung aus dem Premiumsegment zu günstigen Preisen. Erfahren Sie mehr über unser LADE-System.

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