8. Juni 2021 annika

Installation von Ladesäulen mit wertvollen Tipps leicht gemacht

Sie planen die Installation einer Ladesäule in Ihrem Unternehmen? Oder Sie sind noch unsicher und brauchen eine Entscheidungshilfe? Lesen Sie hier, wie einfach die Installation von Ladesäulen tatsächlich ist, welche Installationskosten entstehen und was Sie beachten müssen. Unsere Tipps zur Installation von Ladesäulen:

Die Wahl der richtigen Ladesäule

Da Sie nicht immer wissen, welche E-Autos in Ihrem Unternehmen geladen werden, sollte Ihre Ladestation kompatibel sein. Im europäischen Raum gilt der dreiphasige Typ 2-Stecker als Standard. Zudem müssen Sie vor dem Kauf der Ladesäule klären, ob Sie Energie aus Photovoltaikanlagen verwenden möchten.   

Alles weitere zur Wahl der richtigen Ladesäule haben wir in einem eigenen Beitrag für Sie zusammengestellt www.lade.de

Vorbereitung der Installation von Ladesäulen

Die Installation der LADEsäule oder LADEbox ist einfach und selbsterklärend. Um die Vorbereitung kommt man aber bei keiner Ladesäule herum. So behalten Sie den Überblick:   

Fehler vermeiden: Das müssen Sie beachten 

  • Die Installation muss ein eingetragener Fachbetrieb vornehmen.   
  • Eine Ladestation muss mit einer separaten Stromleitung vom Sicherungskasten aus verbunden werden. An dieser Leitung dürfen keine weiteren Verbraucher hängen.  
  • Jeder Ladepunkt benötigt einen eigenen Fehlerschutzschalter FI Typ AEV oder FI Typ B. Verfügt die Ladestation über eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung, ist unter Umständen ein FI Typ A in der Verteilung ausreichend.  

Die Produkte von LADE, sowohl LADEsäule als auch LADEbox beinhalten bereits AC-  und DC- Fehlerstromerkennung. Die LADE-Partnerbetriebe beraten Sie vor Ort, ob eine zusätzliche Absicherung notwendig ist. 

  • Prüfen Sie: Ist ein Leitungsschutzschalter für den Stromkreis vorhanden? Jeder Ladepunkt muss über eine separat abgesicherte Leitung angeschlossen werden.  

Bei den Produkten von LADE können mehrere Ladepunkte an einer Hauptstromleitung angeschlossen werden, da in jedem Ladepunkt ein entsprechender Leitungsschutzschalter verbaut ist.  

  • Ist eine Verbindung zum Internet möglich? Für Over-the-Air-Updates und Cloud-Dienste wie Abrechnung und Monitoring kann eine Internetverbindung für die Ladepunkte erforderlich werden. Das Laden Ihres Autos funktioniert auch ohne Verbindung.  

Bei der LADElösung benötigen Sie auch für viele Ladepunkte an einem Standort nur einen einzigen Internetzugangspunkt. Das kann der bereits bestehende Anschluss oder beispielsweise eine LTE-Box sein. 

Die Installationskosten der Ladesäule abschätzen und Förderung beantragen 

Die Versorgung eines Ladepunktes ist für die Hausstromversorgung kein Problem. Sobald aber mehr als eine Ladesäule benötigt wird, muss unter Umständen der Hausanschlusspunkt erweitert oder sogar ein Neuer installiert werden. Die Kosten dafür sind in der Regel trotz Förderung fünfstellig. Mit LADE reduzieren Sie diesen Posten extrem, denn an eine Zuleitung können Sie parallel zu einer Gebäudeversorgung problemlos viele LADEpunkte anschließen.  

Weitere Kostenfaktoren: die Anschaffungskosten der Ladestation, Kosten für den Elektrofachbetrieb, Gebühren für die Anmeldung beim Netzbetreiber, sowie eventuell Gebühren für die Genehmigung. Die Höhe der Arbeitskosten wird beeinflusst durch:  

  • die Entfernung des Stellplatzes vom Sicherungskasten. Denn mehr Kabellänge bedeutet höhere Kosten. Bei den meisten Ladelösungen müssen die Kabel sternförmig (pro Ladepunkt ein Kabel) verlegt werden.

Für die Produkte von LADE ist nur ein Kabel notwendig. 

  • etwaige Wand- oder Deckendurchbrüche für die Verlegung der Kabel sowie Grabungsarbeiten.   
  • die Art des Ladepunktes: Ladestation oder Wallbox? 
  • geplante Ladeleistung. 
  • den Einbau eines Fehlerstromschutzschalters, wenn dieser nicht in der Ladestation integriert ist.

Die LADEsäulen sowie die LADEboxen enthalten bereits einen solchen.  

Als Unternehmen können Sie für die Installation einer Ladesäule staatliche Fördergelder beantragen. Wichtig dabei: Stellen Sie den Antrag vor Beginn der Arbeiten! Alles dazu erfahren Sie hier: www.lade.de

Checkliste: Anträge, Material und Vorgaben 

Mit einer guten Planung kommt es nicht zu Überraschungen

Anträge und Genehmigungen: Ihr Elektriker meldet die Ladestation beim Netzbetreiber an. Dabei müssen Sie bei Anschlüssen über 22 kW auf die entsprechende Genehmigung warten. Beantragen Sie also die staatliche Förderung für die Installation von Ladesäulen vor dem Beginn der Arbeiten.  

Material: Berücksichtigen Sie bei der Berechnung der Länge des Ladekabels Parkrichtung und Positionierung des Steckanschlusses. Wählen Sie den passenden Kabelquerschnitt und bedenken Sie dabei, dass im Laufe der Zeit die Ladeleistung unter Umständen erhöht werden soll.  

Vorgaben: Sie müssen klären, ob die vorhandenen Stromzähler die Belastung durch die Ladestation(en) aushalten, denn unter Umständen schreibt der Netzbetreiber zusätzliche Stromzähler vor. LADEstation und LADEbox verfügen bereits über integrierte und abrechnungsfähige Stromzähler. 

Die Installation von Ladesäulen 

Sie haben sich für das passende Produkt entschieden und alles vorbereitet? Dann kann die Installation der Ladesäulen starten.    

Wann muss der Fachmann ran?  

Die Montage- und Elektroinstallation der Ladesäule darf nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Also muss die Installation von Ladesäulen durch einen Elektrofachbetrieb durchgeführt werden, um eine Förderung und Versicherungsschutz zu erhalten. Auch die Anmeldung beim Netzbetreiber obliegt ihm. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie eine Installationsbescheinigung erhalten. Bei Problemen zahlt die Versicherung nämlich nur, wenn Sie die korrekte Installation der Ladestation nachweisen können. Alle weiteren Arbeiten, wie die Verlegung der Kabelschächte, Grabungen und Bohrungen kann jeder Handwerksbetrieb durchführen.    

Den richtigen Fachbetrieb finden  

Entscheiden Sie sich für einen zertifizierten Elektroinstallationsbetrieb, denn dieser haftet nach DIN VDE 0100-722 für die fachgerechte Montage. Wenn Sie sich für eine Lösung von LADE entscheiden, können wir Ihnen deutschlandlandweit geschulte Partnerbetriebe für die Installation der LADEsäulen und LADEboxen vermitteln.    

Wie kann die Ladeinfrastruktur später ausgebaut werden? 

Weil Elektromobilität wächst, sollten Sie bei der Installation von Ladesäulen daran denken, dass die Ladeinfrastruktur im Laufe der Zeit eventuell ausgebaut werden muss. Also entscheiden Sie sich von Anfang an für das System von LADE, das leicht skalierbar ist: Ihr Installateur verlegt nur eine Stromleistung pro Cluster. Pro Cluster sind 15 Ladepunkte sinnvoll aber noch mehr möglich. Auch wenn Sie nur mit einer Ladestation starten, so können Sie mit LADE jederzeit günstig und komfortabel weitere LADEpunkte erweitern.   

Fazit

LADE ist die am besten erweiterbare Ladelösung und damit extrem einfach in der Installation. Eine Stromleitung genügt. Das bedeutet minimalen Aufwand – maximale Skalierbarkeit. Das ist LADE.