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Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel

Bodenmarkierung für einen Parkplatz für Elektrofahrzeuge: weißes Auto mit Kabel und großem Stecker auf grünem Grund

Sie möchten Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel auf Ihrem Kundenparkplatz installieren? Lesen Sie hier, wie Sie vorgehen und was Sie beim Betrieb öffentlich zugänglicher Ladestationen beachten sollten.   

Ladesäulen oder Wallboxen für Supermärkte und Einzelhandel bringen unbestritten Vorteile. Dazu kommt aber, dass die Installation von Ladepunkten für Elektroautos auf größeren Kundenparkplätzen mittlerweile sogar verpflichtend ist. Mit unseren Tipps bekommen Sie das einfach und günstig hin.   

GEIG – der gesetzliche Hintergrund  

Seit dem 25. März 2021 gilt das Gesetz zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität, kurz GEIG. Dieses Gesetz soll den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität an Gebäuden beschleunigen. Und weil damit auch Nicht-Wohngebäude gemeint sind, betrifft es unter anderem Supermärkte und den Einzelhandel.  

Konkret heißt das:   

Schon jetzt ist bei einem Neubau von Nichtwohngebäuden mit mehr als sechs Stellplätzen jeder dritte Stellplatz mit Schutzrohren für Elektrokabel auszustatten. Außerdem ist in Nichtwohngebäuden mindestens ein Ladepunkt zu errichten.  

Auch bei einer größeren Renovierung von Nichtwohngebäude mit mehr als zehn Stellplätzen muss jeder fünfte Stellplatz mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet und zusätzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.  

Und schließlich: Nach dem 1. Januar 2025 ist jedes Nichtwohngebäude mit mehr als zwanzig Stellplätzen mit mindestens einem Ladepunkt auszustatten.  

Alle Details zum GEIG können Sie auf dieser Seite nachlesen 

bmwi GEIG  

Die Vorteile von Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel  

Auch wenn Sie nicht vom GEIG betroffen sind, macht die Installation von Ladesäulen auf Ihrem Kundenparkplatz Sinn. Nicht umsonst bieten große Discounter schon seit vielen Jahren Lademöglichkeiten für Elektroautos. Das EHI Retail Institut hat im April 2021 eine Erhebung zum Thema „Parken und Laden“ im Einzelhandel veröffentlicht. Daraus gehen folgende Vorteile von Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel hervor: EHI Retail Institut

Kunden gewinnen: Derzeit fahren ca. 570.000 Elektroautos auf unseren Straßen, Tendenz stets steigend. Den Supermarkt suchen viele Fahrer nach der Möglichkeit zu laden aus.  

Kundenbindung stärken: Eine der Kernaussagen der Studie: „Hauptmotiviation für den Handel ist die Kundenloyalität.“ Wer also bequem und sicher beim Einkaufen laden kann, kommt gerne wieder.    

Verweildauer erhöhen: Elektromobilisten leben den Grundsatz „Standzeiten sind Ladezeiten“. Eine halbe Stunde Ladezeit reicht schon für eine gute Reichweitenverlängerung. Aber je länger geladen wird, desto besser. Deswegen wird ein Kunde, der während des Einkaufs auf dem Kundenparkplatz lädt, länger im Laden verweilen und möglicherweise mehr Umsatz generieren.   

Die Vorteile liegen also auf der Hand. Sie sind überzeugt? So geht es los:    

Welche Ladesäule für den Kundenparkplatz?   

Welche Lademöglichkeit ist am besten für Ihren Kundenparkplatz geeignet? Hierfür haben wir alle Details zur Wahl der richtigen Ladesäule für Sie zusammengefasst: 8 Punkte auf die Sie beim Ladesäulen-Vergleich achten sollten. Wenn Sie Ladesäulen für Supermärkte oder Einzelhandel planen, gilt zusätzlich folgendes:   

AC, DC, HPC, Supercharger? Was denn nun?

Normalladestation (AC) oder Schnellladestation (DC)? Diese Frage müssen Sie zuerst klären.  

An einer AC-Ladestation laden Ihre Kunden Wechselstrom mit einer Leistung von bis zu 22 kW (theoretische Ladegeschwindigkeit: 122 km Reichweite pro Ladestunde).  

Dagegen bietet eine DC-Ladestation mit Gleichstrom meist höhere Ladeleistungen. Sogenannte High Power Charger (HPC) laden bis zu 350kW (theoretische Ladegeschwindigkeit: 1944 km Reichweite pro Ladestunde).  

Ähnlich hohe Leistung kann der Supercharger von Tesla bereitstellen, dieser ist derzeit aber Tesla Fahrern vorbehalten.  

Doch welche dieser Lademöglichkeiten ist nun die Richtige für Ihren Parkplatz? 

Vorab sei gesagt: Schnellladen kostet viel und ist oft unnötig 

Nach der oben genannten Ladegeschwindigkeit erweitert man beim Laden an einer AC-Säule innerhalb einer halben Stunde seine Reichweite um ca. 35 km. Der Weg zum Supermarkt ist selten so weit und so ist trotz Hin- und Rückweg der Akku nach dem Einkauf in der Regel voller als davor. Den E-Mobilisten reicht das: 

Mentalität der E-Auto Fahrer

Die höchste Lebensdauer der Traktionsbatterie erreicht man, wenn der Ladezustand zwischen 20% und 80% gehalten wird und man dabei Schnellladen nur so selten wie möglich verwendet. Daher halten die meisten Fahrer Ihren Akkustand in diesem Bereich und laden selten schnell voll.  

Dabei muss man bedenken, dass aktuell bei vielen das Schnellladen als Äquivalent zum Tanken an der Tanksäule verhaftet ist. Erfahrene E-Mobilisten denken da bereits anders: Das Angebot von AC-Ladestationen wird gerne genutzt, um den Ladestand in oben genanntem Bereich zu halten. Anstatt den Akku am Schnelllader auf Höchststand zu bringen ist es daher sinvoller, immer wieder in kleinen Schritten zu beladen. Entsprechend dieser Lademöglichkeiten suchen sich die Fahrer die Einkaufsmöglichkeiten aus.  

In den kommenden Jahren werden E-Autofahrer weiter Erfahrungen im Ladeverhalten sammeln und die AC-Ladesäulen damit immer bedeutender.  

Eigenerzeugter Strom besser mit AC-Ladestation 

Beim Schnellladen gehen die Menschen davon aus, dass sie in kurzer Zeit die hohe Ladeleistung abrufen können, die der Ladepunkt anbietet. Diese Ladeleistung kann selbst von großen PV-Anlagen nicht abgedeckt werden, so dass Sie Strom aus dem Netz beziehen müssen. 

Wenn Sie nachhaltig Strom anbieten oder mit dem Stromverkauf Geld verdienen möchten, dann empfehlen wir unsere LADEpunkte. Wir können mit einzigartig hoher Effizienz die Ladeleistung an die Erzeugungsleistung Ihrer PV-Anlage angleichen. Ob der Kunde Strom aus dem Netz beziehen möchte, weil es schnell gehen muss, kann der Kunde über unsere LADEapp selbst entscheiden.   

AC-Ladestationen kostengünstiger im Aufbau und Betrieb  

AC Ladestationen kosten nur einen Bruchteil von DC- Ladestationen. Die Bei Letzteren ist bereits die Hardware, also die Ladesäule, sehr teuer. Zudem benötigen Schnellladestationen aufgrund ihrer hohen Leistung einen entsprechend dimensionierten Stromanschluss, oft sogar ein eigenes Umspannwerk. Auch in der Wartung sind DC-Ladestationen wesentlich teurer und komplizierter als AC-Ladepunkte. Das spiegelt sich dann in den Ladepreisen wider. Diese sind oft doppelt oder gar dreimal so teuer wie an AC-Ladepunkten. Beim Laden wird daher die Wahl mit Sicherheit auf das günstigere Angebot fallen und der Einkauf entsprechend geplant. 

Unsere LADElösungen (AC) kann man an ein einziges Stromkabel anschließen, damit sind wir wesentlich günstiger als die Lösungen von Mitbewerbern. Darüber hinaus ist unsere LADElösung einfach in der Installierung und komfortabel in der Bedienung.   

Wachsender Bedarf an Ladeinfrastruktur

Ladestationen locken Kunden auf den Supermarkt-Parkplatz.

Im Jahr 2020 gab es mit 194.000 Neuzulassungen für E-Autos einen neuen Rekordwert. Und es zeichnet sich bereits ab, dass dieser Wert 2021 erneut überschritten wird.  

Langfristig ist also damit zu rechnen, dass erheblich mehr Autos auf eine umfassende Ladeinfrastruktur angewiesen sind. Damit Sie Ihre Kunden mit einem entsprechenden Angebot zufrieden stellen, bedarf es künftig einer großen Zahl an Ladepunkten. Diese Nachfrage lässt sich mit DC-Ladern nicht decken. Mit AC-Ladesäulen dagegen bieten Sie einer deutlich größeren Zahl an Kunden die Möglichkeit zu laden. Die Entscheidung des Einkaufs wird in Zukunft auch nach der Lademöglichkeit getroffen. Sorgen Sie mit ausreichenden Ladepunkten dafür, dass Ihre Kunden Ihnen weiterhin treu bleiben und Sie darüber hinaus Neukunden gewinnen. 

Skalierbarkeit von Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel einplanen  

Je nach Größe des Parkplatzes sind Supermarktbetreiber und Einzelhändler laut GEIG sogar zum Betrieb von mehr als einem Ladepunkt verpflichtet. Also sollten Sie damit rechnen, im Laufe der Jahre nachzurüsten.   

Wenn Sie sich für LADE entscheiden, sind Sie beim Thema Skalierbarkeit auf der sicheren Seite: Ihr Installateur verlegt nur eine Stromleitung pro Cluster. Pro Cluster sind 15 Ladepunkte sinnvoll, aber noch mehr möglich. Mit LADE können Sie Ihren Ladepark  jederzeit günstig und komfortabel ausbauen. 

Lösung mit integriertem Lastmanagement wählen  

Auf manch einem Kundenparkplatz von Supermärkten oder Einzelhandel reichen sich die Kunden zu Stoßzeiten sprichwörtlich das Ladekabel in die Hand. Je nach Menge der Ladepunkte laden sogar mehrere Elektroautos gleichzeitig. Aber Sie als Betreiber möchten teure Lastspitzen vermeiden und den Netzanschluss schonen. Die Lösung: Eine intelligente Steuerung. Denn diese verteilt den Strom sinnvoll auf die zu ladenden Autos.  

LADEsäulen und LADEboxen sind mit einem innovativen Lastmanagement ausgestattet. Überdies ist das Lastmanagement von LADE so gut, dass Sie unter Umständen sogar viele Ladepunkte an Ihren Hausanschluss anschließen können. Und das, ohne diesen teuer aufrüsten zu müssen.     

Kosten und Förderung durch den Staat  

Sie haben das richtige Modell für Ihren Kundenparkplatz gefunden? Dann steht das Thema Finanzierung an.   

Die Kosten  

Die Kosten für die Errichtung von Ladestationen für Supermärkte oder Einzelhandel fallen ganz unterschiedlich aus.  

Sicher ist, dass Sie mit LADEsäulen im Vergleich häufig Kosten sparen. Denn in der Regel reicht ein Stromanschluss. Haben Sie zudem eine Photovoltaikanlage, schöpft LADE den dort erzeugten Strom maximal aus.    

Hier finden Sie Hinweise, wie Sie die Kosten für die Installation abschätzen können Tipps zur Installation von Ladesäulen.  

Besonderheiten bei der staatlichen Förderung von Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel  

Je nach Größe des Geschäftes können Supermarktbetreiber und Einzelhändler Fördermittel vom Staat für den Aufbau von Ladesäulen auf ihren Kundenparkplätzen erhalten. Denn hierfür gibt es das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Staat fördert hierbei bis zu 80 % der Investitionskosten. Allerdings unter Bedingungen: Beispielsweise muss die Ladeinfrastruktur an mindestens sechs Tagen der Woche für zwölf Stunden öffentlich zugänglich sein. Sonst erfolgt eine Absenkung der Förderhöhe um 50%. Also bedenken Sie im Vorhinein, ob Ihre Geschäftsöffnungszeiten dies hergeben.  

Neu hinzugekommen ist außerdem das Förderprogramm für „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“, bei dem 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Gefördert werden Normalladepunkte bis 22 kW sowie Schnellladepunkte mit einer Leistung von mehr als 22 kW. Nähere Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie hier: Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

Lesen Sie weiter unten, wie Sie Ihre Parkflächen auch außerhalb der Geschäftszeiten nutzen können.   

Alle weiteren Infos zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier: Förderung für Ladesäulen und Wallboxen.    

Die Installation   

Die Installation von LADEsäulen und LADEboxen ist selbsterklärend und einfach.  

Alles, was Sie generell bei der Installation von Ladeinfrastruktur beachten müssen, haben wir hier für Sie zusammengestellt. Tipps zur Installation von Ladesäulen.  

Das ist beim Betrieb von Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel zu beachten   

Wenn Sie auf Ihrem Kundenparkplatz Ladesäulen betreiben, sind diese öffentlich zugänglich. Dann gelten die Bedingungen aus der Ladesäulenverordnung (LSV) und es ergeben sich spezielle Fragen zur Abrechnung.   

Die Abrechnung    

Wenn Strom fließt, fließt auch Geld. Damit müssen Sie sich 1. gegenüber dem Finanzamt verantworten und 2. überlegen, wie Sie den Strom bei Ihren Kunden abrechnen.   

Strom wird, wie auch das Benzin an der Tankstelle, gegenüber dem Finanzamt genau abgerechnet. Deshalb müssen öffentlich und kostenpflichtig genutzte Ladesäulen den Anforderungen des Mess- und Eichgesetzes entsprechen. Damit wird die genutzte Menge korrekt erfasst und die Nutzerdaten sicher und datenschutzkonform verarbeitet. Hierfür muss, im Sinne der Preisangabenverordnung (PAvg), die Angabe und Abrechnung von Strom an Ladesäulen in Kilowattstunden (kWh) erfasst werden.     

Unsere LADEsäulen und LADEboxen sind von Werk aus eichrechtskonform.    

Viele Discounter bieten den Strom zum Laden bisher kostenfrei an. Allerdings ändert sich das langsam. Außer einer Vielzahl an direkten Bezahlmodellen sind folgende indirekten Bezahlmodelle mit LADE möglich:   

  • Sie setzen zeitliche Begrenzungen, wie etwa eine halbe Stunden Laden kostenfrei.   
  • Sie geben die Ladesäule nur für Kunden frei. Dabei bieten die Produkte von LADE eine Vielzahl an Authentifizierungsmöglichkeiten: Kundenkarte, App oder einfach nur Barcode/Pincode auf Kassenzettel. Wir können auch eine vollautomatische Authentifizierung über eine Verbindung mit Ihrem Abrechnungssystem einrichten. Damit stellen Sie sicher, dass die Säule wirklich nur zum Laden beim Einkauf genutzt wird. Sprechen Sie uns gerne an. 
  • Sie lassen die Kunden mit ihren durch den Einkauf erworbenen Bonuspunkten „bezahlen“. Dies erhöht zusätzlich die Kundenloyalität.   
  • Als Betreiber können Sie jederzeit mit einem anteiligen Aufschlag an direkten Bezahlmodellen Ihre Investition refinanzieren 

Ab dem 21. Mai 2023 gilt: Der Betreiber eines öffentlich zugänglichen Ladepunkts muss mindestens einen kontaktlosen Zahlungsvorgang mittels gängiger Kredit- und Debitkarte ermöglichen.  

Mit einem Ladesystem, das über eine so flexible Software wie LADE verfügt, haben Sie beim Thema Abrechnung vollen Gestaltungsspielraum. Denn die LADEcloud bietet verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung und Schnittstellen für Abrechnungssysteme. Sie können Ihren Kunden Ladestrom beispielsweise über Pin-Codes, RFID-Karten oder QR-Codes bereitstellen.   

Den Parkplatz auch außerhalb der Geschäftszeiten nutzen 

Aktuell stehen die meisten Einzelhandelsparkflächen nachts nicht zur Verfügung. Damit geht vor allem in Ballungsgebieten kostbarer Parkraum verloren.  

Mit den Produkten von LADE ist es besonders einfach, Ihre Parkfläche E-Autos auch nachts zur Verfügung zu stellen: LADEprodukte kontrollieren dabei die Nutzung Ihrer Fläche, Falschparker können identifiziert, Schaden nachverfolgt werden.  

Sie müssen die Nutzung nur mit Ihrer Versicherung abklären.  

Verdienen Sie mit dem Angebot an Parkfläche auch außerhalb der Geschäftszeiten Geld. Darüber hinaus werden viele Ihr Geschäft dann noch für einen Einkauf am Abend nutzen, wenn sie ihr Auto für die Nacht parken oder am nächsten Morgen, vor dem Weg zur Arbeit. 

Besonderheiten bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Supermärkte und Einzelhandel: Anmeldung, Genehmigung, Sicherheit und Wartung    

In Deutschland regelt die Ladesäulenverordnung (LSV) die technischen Mindestanforderungen an den Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladesäulen. Diese gilt damit auch für Ladesäulen auf Kundenparkplätzen von Supermärkten und Einzelhandel. Also müssen Sie als Betreiber Folgendes tun:    

Ankündigung: Sie müssen die Regulierungsbehörde mindestens 4 Wochen vor dem geplanten Beginn über den Aufbau des Ladepunktes informieren.   

Meldung und Genehmigung: Öffentlich zugängliche Ladepunkte müssen dem örtlichen Netzbetreiber gemeldet werden. Ladepunkte mit mehr als 11 KWh Leistung muss der Netzbetreiber genehmigen. Dabei obliegt die Anmeldung und eventuelle Einholung der Genehmigung dem Elektroinstallationsfachbetrieb, der die Ladeinfrastruktur installiert.   

Prüffristen: Als Betreiber einer öffentlich zugänglichen Ladestation müssen Sie die Sicherheit Ihrer Ladestation(en) gewährleisten. Die nötigen Prüfungen durch behördlich anerkannte Sachverständige erfolgen auf Basis der DGUV-Vorschrift 3 und ergeben sich aus Forderungen aus der LSV und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).  Allerdings können Sie die Wartungsintervalle und Prüffristen im Rahmen von Mindestanforderungen (DIN VDE 0105-100) selbst festlegen.   

Wartung: Ladesäulen auf Kundenparkplätzen müssen häufiger gewartet werden, als solche in Tiefgaragen. Sie werden häufig genutzt und sind der Witterung ausgesetzt.   

LADE ist ein vollintegriertes System auf Basis innovativer Hardware und Software aus einer Hand. Dabei sind LADEsäule, LADEbox, LADEcloud und LADEapp perfekt aufeinander abgestimmt. Taucht dennoch einmal ein Fehler auf, dann wird dieser per Remote-Zugriff von unseren Fachleuten behoben. LADEpunkte halten auch widrigsten Bedingungen wie beispielsweise einer Sturmflut am Nordseestrand Stand und sind somit robuster als die Produkte der meisten Mitbewerber. 

Alle Rechten und Pflichten von Betreibern einer öffentlich zugänglichen Ladesäule können Sie hier nachlesen: Ladesäulenverordnung.  

Fazit  

Mit der richtigen Ladeinfrastruktur können Sie Ihre Kunden zufrieden stellen, Neukunden gewinnen und zusätzliches Geld verdienen. 

LADEsäulen bieten Ihnen außerdem die Möglichkeit, Parkfläche auch außerhalb der Geschäftszeiten zu nutzen. Sie sind robust und witterungsbeständig. Die smarte Software ermöglicht nicht nur ein intelligentes Lastmanagement, sondern auch Remote-Wartung und diverse Abrechnungsmodelle. Zudem können Sie Ihre LADEpunkte leicht skalieren und damit schnell und einfach auf die wachsende Zahl der E-Autos reagieren.